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<pre>Nachdem es an den Spieltagen neun und zehn gegen Hannover und Bayern sowie im Pokal gegen Bremen jeweils empfindliche Schlappen setzte, war bei der jüngsten Nullnummer gegen Hoffenheim aber immerhin schon ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen.  <p> Ungeachtet des natürlich als wertvoll zu erachtenden Punktgewinns bedeutete es für die Kraichgauer folglich ein echtes Ã„rgernis, dass erneut eine zwischenzeitliche Führung nicht gehalten werden konnte: Nachdem es gegen Leverkusen, den FC Bayern und Mainz trotz des frühen Führungstreffers jeweils sogar Niederlagen setzte, dürfen die Hoffenheimer nun auch mit der kleinen Verbesserung kaum zufrieden sein, dass gegen den BVB schlussendlich wenigstens ein Unentschieden zu Buche schlug.  <p>  In den bisherigen vier Aufeinandertreffen ging Nagelsmann mit seiner Elf zwei Mal als Sieger vom Platz (einmal gegen Wolfsburg, einmal gegen Gladbach), einmal remisierte er 0:0 (gegen Wolfsburg) und die einzige Niederlage gab es im Hinspiel dieser Saison als die Fohlen 3:1 gewannen. <p> Inzwischen haben sich die Kräfteverhältnisse aber bekanntlich stark zugunsten des BVB verschoben. Folglich bestreiten die Hanseaten das samstägliche Aufeinandertreffen mit der Tuchel-Elf mit eher gedämpften Erwartungen. <p>  Wenngleich der Wille sicherlich riesig ist, sich für die Darbietung in Dortmund zu rehabilitieren, gehen wir nach den bisherigen Eindrücken davon aus, dass sich der Gast auch am Samstagnachmittag als der etwas stärkere Liga-Neuling erweist.  </pre>


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<pre>Köln verlor am letzten Wochenende gegen bis dato 22mal in Folge sieglose Darmstädter zu Hause mit 0:2 und ist am Sonntag zum Siegen verdammt. Allein der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte. Nur eines der letzten zehn BL-Spiele hat der Effzeh gewonnen (4U, 5N). Nie zuvor hatten die Geißböcke nach 30 Spieltagen weniger Siege als aktuell (4).  <p> Als Lohn für die deutlich verbesserten Leistungen machen die Hamburger schon zur Saison-Halbzeit auf dem Relegationsplatz Station — mit diesem hat die Mannschaft von Markus Gisdol nun aber möglicherweise zugleich den Zenit ihrer Schaffenskraft erreicht.  <p>  Von den letzten vier Auswärtsspielen haben die Mainzer keines gewonnen — zwei wurden verloren, zwei endeten mit einem Remis. In diesen vier Gastspielen schossen die Mainzer nur einen Treffer. <p> Nicht einmal aus einem Elfmeter traf der BVB (Schürrle verschoss), sondern erst aus dem Nachschuss. „Wir haben nicht die nötige Durchschlagskraft und den nötigen Esprit gehabt“, so Zorc. <p>  Video: Doppelter Schock für die Augsburger: zusätzlich zur Niederlage gegen Mainz erlitt Dominik Kohr nach einem brutalen Einstieg eine tiefe Fleischwunde. Mitspieler und Trainer waren sichtlich geschockt. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)  </pre> 


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<pre> Es war in der jüngeren Vergangenheit wie verhext, man konnte beinahe die Uhr danach stellen, dass es pro Spielzeit mindestens einen Patzer gegen die Fohlen gibt. In der Saison 2016/17 wurden letztmals beide Spiele gewonnen, zuvor war es 2012/13 und 2005/06 soweit!  <p> Vor dem direkten Duell am Böllenfalltor haben die Konkurrenten aus Darmstadt und Hoffenheim jeweils drei Zähler vorzuweisen — in einer wirklich ligatauglichen Verfassung konnten sich bisher aber freilich nur die Gäste aus dem Kraichgau präsentieren.  <p>  Aufgrund dessen und da in Spielen der beiden Teams viele Tore fallen (Werder: 62 Tore in 19 Liga-Spielen; Nürnberg: 59 Tore in 19 Liga-Spielen), bieten sich auch Torwetten wie „über 2,5 Tore“ an. <p>  Viel enttäuschender war da schon das 0:2, das es am vergangenen Wochenende gegen Frankfurt setzte. Zweimal in Folge zwei Gegentore, das kennt man in Freiburg gar nicht mehr. Da auch die anderen Teams Gegentreffer sammelten, ist die beste Abwehr aber noch immer im Breisgau Zuhause. <p>  Im Frühjahr war es dann allerdings vorbei mit der Hoffenheimer Herrlichkeit. Folge: Die TSG wurde bis auf den siebten Rang durchgereicht.  </pre>


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<pre> Zwei positive Ergebnisse hatte sich Hertha BSC ursprünglich gewünscht, um nicht schon vor der Länderspielpause unter dem Druck zu stehen, bei den Bayern etwas holen zu müssen. Die Angst vor dem Fehlstart, sie scheint sich zu bewahrheiten.  <p> Bei der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen Bielefeld stand nämlich kein einziger gelernter Stürmer in der Startelf.   <p> Die Partie zählt damit nicht nur zur Kategorie „Top-Spiel“ sondern ist zudem auch noch ein klassisches sechs Punkte-Duell, in dem dem direkten Kontrahent nichts geschenkt werden soll. <p>  Bei Union Berlin zeigte die Formkurve zuletzt leicht nach oben. Nach drei Pleiten am Stück gab es zuletzt vier Punkte aus zwei Partien. Nach dem Sieg bei starken Frankfurtern (2:1) konnten die Eisernen zuletzt auch den Bayern ein Remis abringen (1:1). Auswärts gewannen die Köpenicker zwei ihrer letzten drei Begegnungen. Das ist ein Sieg mehr als in den ersten zehn Auswärtspartien dieser Saison zusammen.  <p> Wäre den mit einem Male entschlossener agierenden Gästen etwas früher der zweite Ehrentreffer gelungen, hätte wohl kaum noch ein Zuschauer die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass die Partie nicht möglicherweise doch noch ins Kippen kommen kann.  </pre>


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<pre> Kiel muss sich derweil nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen Freiburg aus der Bundesliga verabschieden. Mit 77 Gegentoren sind die Störche die Schießbude der Bundesliga. Da sie selbst aber auch 49mal getroffen haben, sind es nur die Partien der Bayern, in denen bisher genau ein Tor mehr gefallen ist. Das Hinspiel entschied die KSV zu Hause mit 4:2 für sich.  <p> Obendrein droht es erneut schmerzliche Folgen zu haben, dass Norbert Meier nach wie vor keine schlüssigen Offensivkonzepte vorzuweisen hat; das unter Schuster hervorragend funktionierende Umschaltspiel trug zuletzt überhaupt nicht mehr zur gelegentlichen Entlastung bei.  <p>  Die ersten beiden Auftritte des neuen Jahres machten schließlich einmal mehr deutlich, dass den Bayern die Winterpause nicht allzu gut bekommt; nach der Testspiel-Niederlage beim zweitklassigen Karlsruher SC ließ auch der vorwöchige 2:1-Erfolg in Hamburg noch viele Wünsche offen. <p>  Freilich ist die Ausgangsposition am Samstag eine andere: die Meisterschaft ist noch nicht ganz entschieden, die Münchner werden mit der stärkstmöglichen Formation in Leverkusen auflaufen. Allerdings wird Guardiola weiterhin gezwungen sein, in der Defensive zu improvisieren.  <p> für eine Mannschaft, die im Herbst unter anderem Dortmund, Wolfsburg und Arsenal gnadenlos abgeschossen hat, ist es ein bemerkenswerter Rückschritt, dass in den jüngsten sieben Pflichtspielen nie mehr als zwei Torerfolge in die Wertung gegangen sind.  </pre>


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